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Berichterstattung der Zeitung 1930-1945

Medien können die Meinungsbildung in einer Gesellschaft massiv beeinflussen. Es ist Ziel demokratischer Gesellschaften, eine vorherrschende Meinungsmacht zu verhindern. Doch in der NS-Zeit Deutschlands kann weder von einer demokratischen Gesellschaft gesprochen werden, noch ist eine freie individuelle Meinungsbildung und politische Willensbildung aller Bürgerinnen und Bürger erwünscht. Bei Fehlen einer breiten Medienvielfalt hat die Zeitung quasi eine Monopolstellung in der Meinungsbeeinflussung, die autoritäre Regierungsformen ausnutzen, indem sie – wie 1933 in Deutschland – die Pressefreiheit abschaffen und die Medien in den Dienst des Staates stellen.
Das Projekt mit dem Arbeitstitel „Auszüge aus der Eckernförder Zeitung 1930 bis 1945 unter besonderer Berücksichtigung der Artikel und Anzeigen, die auf die NS Aktivitäten in Eckernförde hinweisen und die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung aufzeigen“ wird seit 2018 bearbeitet. Die Idee zu diesem Projekt der Heimatgemeinschaft Eckernförde e. V. hatte der langjährige Mitarbeiter in der Familienforschung Hans Stapelfeldt, dem eine Veröffentlichung aus Niebüll mit einer gleichlautenden Themenstellung bekannt geworden war.
Ziel der Arbeit ist es, den Lesern und Leserinnen die Augen für die Verhältnisse der damaligen Zeit zu öffnen, wenn sie die Jahre vor Beginn des Krieges aus den Darstellungen in den Zeitungsartikeln miterleben. Es wird klar, wie die Bevölkerung auf Parteilinie gebracht wird und wie die gegenseitige Überwachung und Beeinflussung funktioniert. Besonders dramatisch erscheinen die Texte der vielen Todesanzeigen im Verlauf des Krieges.

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