Geschichte
Lokalgeschichte in Szene gesetzt
In unserer Region in und um Eckernförde gibt es bemerkenswerte geschichtliche Ereignisse und Gebäude, die es Wert sind, einmal auf besondere Weise dargestellt zu werden.
Das Rundsilo am Hafen
Wunderbare Erläuterungen auf Platt über den Rundspeicher in Eckernförde. Die Bauzeit, die seinerzeitige Verwendung, die heutige Nutzung, einen Rundblick aus der oberen Etage und die museumsreife Technik im Keller bekommen wir zu sehen.
Die Mühle Auguste geht in Betrieb
Mehrere Dinge müssen in Groß Wittensee beachtet werden, damit die Windmühle sich in Bewegung setzt. Auf Plattdeutsch werden alle Vorgänge genauestens erklärt. Die Bremse muss gelöst, die Jalousieklappen geschlossen und die Mühle in den Wind gedreht werden. Sehen Sie wie es weiter geht.
Ein Sack Getreide wird zu Schrot vermahlen
Was alles in einer Windmühle passieren und beachtet werden muss, um aus Getreide Mehl oder Schrot zu machen. Warum klappert eine Mühle, zwar nicht am rauschenden Bach? Wie der Müller das Mahlwerk der Windmühle Auguste in Betrieb setzt, die Mahlsteine einstellt und das gemahlene Schrot beurteilt.
Der Heerweg über die Höhen von Landwehr
Seit den Wikingern führte neben dem Ochsenweg ein weiterer Heerweg mit festem Boden über die Höhen im Westen des Dänischen Wohlds. Bei Neuwittenbek und Landwehr gab es einen Sperrwall aus Palisaden und Wassergraben, der die Region Dänischer Wohld schützen sollte. Heute ist der Wall leider vollkommen im Nord-Ostsee-Kanal verschwunden.
Ein Pestfriedhof aus der Ritterzeit
Wir haben einen Pestfriedhof aus dem Mittelalter wiederentdeckt und in Szene gesetzt. In Borgstedt hat sich so eine markante Stelle bis heute erhalten. Sie ist nicht auffällig, aber wenn man es weiß, findet man die ehemalige Begräbnisstätte in der Natur als Baumgruppe. Schauen und hören Sie die Geschichte um diesen Friedhof.
Eine Motte, eine Turmhügelburg
Diese Burg in Brekendorf, eine Motte, liegt nicht auf einem Berg, sondern in der Ebene in sumpfigem Gelände. Die Reste sind noch gut in der Landschaft erkennbar. Wie sahen solche Burgen aus? Es gibt weitere dieser markanten Stellen in der näheren Umgebung.
Kieler Straße, Teil 1
Ilse Rathjen-Couscherung berichtet von der Geschichte der Kieler Straße, Eckernförde, von der heutigen Sparkasse bis zur Post.
Kieler Straße, Teil 2
Ilse Rathjen-Couscherung berichtet von der Geschichte der Kieler Straße, Eckernförde, diesmal von der Post bis zum Beginn der Straße.
Als Eckernförde noch drei Bahnhöfe hatte
Ilse Rathjen-Couscherung berichtet von den drei Bahnhöfen (Staats-, Kreis- und Güterbahnhof) in der Stadt als noch die Eckernförder Kreisbahn verkehrte. Die Videos hat Winfried Wirtz angefertigt.
Die Eckernförder Fischerei
Der erfahrene Fischer Lorne Marckwardt und „Opsteckfru Stine“ berichten auf Platt von früher und von heute, wie es bei der Fischerei in Eckernförde zuging. Sie erzählen von Ruder- und Segelbooten, von Glühkopfmotoren und Räucheraalen.
Foto: Fischer flicken die Netze, um 1930.
Mythen und Sagen rund um Eckernförde
Es gibt so viele schöne Geschichten und Sagen aus der Region zwischen Schlei, der Kieler Förde und den Hüttener Bergen, die es wert sind, bekannter gemacht zu werden. Da wären die Teufelsgeschichten, die Zaubermärchen oder andere schaurige Erzählungen.
Geschichten aus Stein: Vergessene Spuren...
... der Vergangenheit in der Region Eckernförde“ Ein Podcast über ein wiederentdecktes Bauwerk aus der Anfangszeit der Torpedoversuchsanstalt. Auch ein Gedenkstein für den Mühlenbergfriedhof wurde gefunden und gesetzt. Hören Sie, was es da zu entdecken gab.
Wie war es im Flüchtlingslager 1945?
„Das Gedächtnis von Eckernförde: Bewahren für die Zukunft im Archiv der Heimatgemeinschaft“. Hören Sie in unserem Podcast etwas über unser Archiv, unser Gedächtnis der Region. Verschiedene Dokumente finden sich da. Im Vordergrund stehen hier Kinderaufsätze (vorgelesen von Charlotta Becker), die Flüchtlingskinder 1948 in dem Lager Ellenberg (Kappeln) nach dem zweiten Weltkrieg aufgeschrieben haben.
Milchkannen und Weckgläser, Landwirtschaft in der 50er Jahren
Der Dokumentarfilm von Kay Gerdes hatte 2025 Premiere in Dänischenhagen. Von diesem Ereignis stammt der Podcast, auf den wir an dieser Stelle verweisen. Der Film hatte im Januar 2026 auch einen großen Erfolg bei uns im Rahmen der Vortragsreihe.
Der Zweite Weltkrieg ist erst ein paar Jahre vorbei. Der Wiederaufbau der Städte ist in vollem Gange. Auf dem Land haben die Bomben kaum Spuren hinterlassen. Hier geht vieles so weiter wie seit Jahrzehnten. Fast jeder dritte Arbeitsplatz in Schleswig-Holstein ist in der Landwirtschaft. Pferd und Wagen sind nach wie vor die wichtigsten Arbeitsgeräte. Die Erträge sind gering.
Und ein großer Teil der Ernte bleibt auf dem Hof. Die Bauernfamilien sind Selbstversorger. Fast alle Lebensmittel, die man braucht, werden auf dem eigenen Land erzeugt.
Altbauern und -bäuerinnen und andere Zeitzeugen berichten aus dieser Zeit, in der vieles noch so ablief wie seit Generationen.
Der Alltag änderte sich erst im Laufe der 1960 er Jahre, als moderne Technik auf den Höfen und in den Haushalten einzog. Die Erinnerungen der Zeitzeugen werden ergänzt durch historisches Film- und Fotomaterial. So entsteht ein lebendiges Bild einer Zeit, die nicht nur interessant für diejenigen ist, die diese Zeit erlebt haben, sondern auch für alle Jüngeren, die wissen wollen, wie das Leben auf dem Land damals aussah.